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BFZ - Pressebericht v. 21.07.2022

Nachhaltigkeit im Blick

Bürgerforum Zell befasst sich mit Neugestaltung des Bahnhofsbereichs

Zell im Wiesental. In der Gemeinderatssitzung am kommenden Montag wird der aktuelle Planungsstand zum Zentralen Omnibus Bahnhof (ZOB) durch das Planungsbüro Süd-West vorgestellt. Das Bürgerform Zell hat sich bei seinem jüngsten Treffen eingehend mit den Entwürfen auseinandergesetzt und die drei Vorschlagsvarianten kritisch unter die Lupe genommen. Faktoren wie Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit standen dabei im Fokus.

„Wir begrüßen die Planungen grundsätzlich, haben aber den ein oder anderen Änderungsvorschlag erarbeitet“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Bernhard Klauser. Edwin Kiefer regte an, anstatt der vorgesehenen Schautafel einen größer dimensionierten Infopoint zu installieren. „Das Bahnhofsareal ist einer der wichtigsten Eingangsbereiche zur Stadt. Es wäre sinnvoll, wenn sich Stadtbesucher an dieser Stelle über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen und mehr informieren könnten“, so Kiefer. Das Bürgerforum schlägt eine digitale Lösung vor.

Einsparpotenzial sieht man dafür an anderer Stelle: Peter Maier warf die Frage auf, ob das Faller-Denkmal, das gemäß der Planungsentwürfe ein Stück weit versetzt werden soll, nicht an seinem angestammten Platz bleiben könne - auch aus Kostengründen.

Vorgeschlagen wurde überdies, den geplanten Velo-Unterstand nicht beim Bahnsteig, sondern auf der gegenüberliegenden Seite bei den Park-und-Ride-Parkplätzen anzusiedeln. „Dies wäre aus unserer Sicht sicherer und übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmer und hat positiven Einfluss auf den Verkehrsfluß“, so Fabian Ackermann.

Horst Jedan, selbst Rollstuhlfahrer, unterstrich eindringlich, dass auf dem Areal dringend etwas getan werden müsse. „Für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator ist das Gelände derzeit kaum zu meistern“, betonte er.

Auch die seit zweieinhalb Jahren erörterte Frage nach der Ausstattung städtischer Dächer mit Photovoltaik war Thema in der Sitzung des Bürgerforums. Nach Aufhebung der Ausschreibung und Bildung eines Arbeitskreises wird nunmehr ein Contracting-Modell favorisiert. „Wir regen an, die weitere Zusammenarbeit mit der Energieagentur Freiburg an einen erfolgsabhängigen Faktor bei der Vergütung zu knüpfen“, so Bernhard Klauser.

Wichtig ist den Mitgliedern des Bürgerforums, dass ein Termin anberaumt wird für die seit langem geplante Klausurtagung des Gemeinderats zum Thema Stadtmarketing. „Die einzelnen Aktionen laufen gut, aber geplante Vorhaben wie Zukunftswerkstatt, Wirtschaftsgespräche und Leerstandsmanagement sowie strukturelle Überlegungen liegen derzeit weitgehend brach“, erläutert der Fraktionsvorsitzende die Hintergründe.




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